Zutaten
Kochutensilien
Method
- Für den Vorteig den Sauerteig-Starter mit 150 ml lauwarmem Wasser in einer Schüssel verrühren und das Roggenmehl gleichmäßig einarbeiten. Abgedeckt an einem warmen Ort für ca. 8 Stunden gehen lassen.
- Am nächsten Tag das restliche Wasser (450 ml) in eine Schüssel geben und den reifen Vorteig vollständig einrühren.
- Das Weizenmehl und das Roggenmehl hinzufügen und alles mit den Händen zu einem feuchten Teig vermengen. Abdecken und für eine halbe Stunde ruhen lassen (Autolyse).
- Die Walnüsse grob hacken. Die gehackten Nüsse und das Salz zum Teig geben und alles für 5-10 Minuten intensiv kneten, bis der Teig elastisch wird, dabei mehrmals in sich zusammenfalten.
- Den Teig an einem warmen Ort für 3 Stunden ruhen lassen. Dabei alle 30 Minuten einmal über sich selbst falten (Dehnen und Falten).
- Den fertigen Teigling schonend in eine gut bemehlte Brotbackform, ein mit einem Küchentuch und Mehl ausgelegtes Sieb oder ein Gärkörbchen stürzen und weitere 3 Stunden gehen lassen.
- Gegen Ende der Gehzeit den Backofen mitsamt einem ofenfesten Topf und Deckel auf 250 °C Ober-/Unterhitze gründlich vorheizen.
- Den heißen Topf vorsichtig herausnehmen, den Boden leicht einmehlen, den Teigling hineinstürzen, mit einer Klinge kreuzweise einschneiden und den Deckel aufsetzen.
- Den Topf zurück in den Ofen stellen und das Brot für 15-20 Minuten backen.
- Den Deckel vorsichtig vom Topf nehmen, die Temperatur auf 200 °C reduzieren, das Brot weitere 45-60 Minuten goldbraun und kross fertig backen, danach auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen lassen.
Notizen
Achten Sie unbedingt darauf, den Teig während der ersten Gärphase alle 30 Minuten sorgfältig zu dehnen und zu falten. Das stärkt die Kleberstruktur des Weizenmehls und sorgt für einen formstabilen Ofentrieb.
Ein häufiger Fehler ist das Hinzufügen der gehackten Walnüsse direkt im ersten Schritt. Die harten Nussstücke zerschneiden das entstehende Proteingerüst, weshalb sie erst nach der Autolyse eingeknetet werden dürfen.
Ein häufiger Fehler ist das Hinzufügen der gehackten Walnüsse direkt im ersten Schritt. Die harten Nussstücke zerschneiden das entstehende Proteingerüst, weshalb sie erst nach der Autolyse eingeknetet werden dürfen.
