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Germ-Waffeln mit Pflaumenkompott und Sauerkirschen

Einleitung

Germ-Waffeln mit Pflaumenkompott und Sauerkirschen verbinden einen lockeren, buttrigen Germteig mit einer fruchtig-säuerlichen Beilage. Die Waffeln werden im Waffeleisen goldgelb gebacken und erhalten durch den Hagelzucker kleine karamellisierte Stellen. Dazu passt ein Kompott aus saftigen Pflaumen, getrockneten Sauerkirschen, Zitrone und einer kleinen Menge Muskatblüte. Das Rezept ergibt etwa zehn Stück und ist eine schöne Abwechslung zu klassischen Rührteigwaffeln. Der Teig benötigt etwas Zeit zum Aufgehen, lässt sich danach aber unkompliziert im Waffeleisen ausbacken.

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Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Diese Germ-Waffeln sind außen goldgelb und leicht knusprig, während das Innere weich, aromatisch und angenehm buttrig bleibt. Das fruchtige Kompott bringt Säure und Saftigkeit auf den Teller, ohne die Waffeln mit einer schweren Creme zu überladen.

Der Teig wird nicht ausgerollt oder geformt, sondern als dickflüssige Masse angerührt. Dadurch ist die Vorbereitung besonders praktisch, wenn ein lockeres Hefegebäck gewünscht ist, aber kein klassischer Germteig geknetet werden soll. Der Hagelzucker wird erst nach dem Gehen untergerührt. So bleibt seine Struktur teilweise erhalten und sorgt beim Backen für angenehme süße Akzente.

  • Der dickflüssige Teig ist einfach zu portionieren.
  • Das Waffeleisen sorgt für eine gleichmäßige goldgelbe Oberfläche.
  • Pflaumen und Sauerkirschen ergeben ein aromatisches, leicht säuerliches Kompott.
  • Die Waffeln schmecken warm besonders gut, können aber auch später aufgebacken werden.

Benötigte Küchenutensilien

Für den Germteig benötigen Sie eine große Rührschüssel, ein Sieb für das Mehl, einen Mixer mit Rührstäben und einen Löffel zum Unterrühren des Hagelzuckers. Außerdem brauchen Sie ein sauberes Tuch oder einen passenden Deckel, um die Schüssel während der Gehzeit abzudecken.

Für das Kompott sind ein Topf, ein Kochlöffel, ein Sieb und eine Schüssel zum Auffangen des Kompottsafts notwendig. Ein Schneidebrett und ein Messer helfen beim Entsteinen und groben Hacken der Früchte. Für die Waffeln selbst wird ein Waffeleisen benötigt. Beachten Sie immer die Gebrauchsanleitung des jeweiligen Geräts.

Ein kleiner Messbecher ist hilfreich, wenn der aufgefangene Kompottsaft mit Wasser auf insgesamt 350 ml ergänzt werden muss. Für ein sparsames Arbeiten sollte das Waffeleisen erst kurz vor dem Backen eingeschaltet und nach dem letzten Durchgang sofort ausgeschaltet werden.

Die Zutaten im Überblick

Das glatte Mehl bildet die Grundlage des Teigs und sorgt zusammen mit der Germ für die lockere Struktur. Milch, Butter und Eier machen die Waffeln reichhaltig und weich. Die Butter sollte geschmolzen, aber nicht heiß sein, damit die Eier beim Verrühren nicht unnötig erwärmt werden. Zucker und Vanillin Zucker geben dem Teig eine dezente Süße und ein vanilliges Aroma.

Der Hagelzucker wird nicht in den Grundteig eingerührt, sondern erst nach der Gehzeit vorsichtig untergehoben. Dadurch bleiben die Zuckerkörner besser erkennbar. Zum Einfetten des Waffeleisens wird etwas Speiseöl oder Backspray benötigt.

Für das Kompott werden reife, aber noch formstabile Pflaumen verwendet. Getrocknete Sauerkirschen ergänzen die Pflaumen mit einem intensiveren Fruchtgeschmack. Zitronensaft und geriebene Zitronenschale geben Frische. Muskatblüte, auch Macis genannt, wird nur in einer kleinen Menge eingesetzt, da ihr Aroma fein, aber deutlich ist. Die Speisestärke bindet den aufgefangenen Fruchtsaft zu einer leicht sämigen Sauce.

Zutaten für Germ-Waffeln mit Kompott auf einer Küchenfläche
Zutaten für Germ-Waffeln mit Kompott auf einer Küchenfläche

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Mehl vorbereiten: Sieben Sie das glatte Mehl in eine große Rührschüssel und vermischen Sie es sorgfältig mit der Germ. Dadurch verteilt sich die Germ gleichmäßig im Mehl.

Teig anrühren: Geben Sie Milch, Butter und Eier dazu. Verrühren Sie alles mit den Rührstäben des Mixers zu einem glatten, dickflüssigen Teig. Die Masse soll keine trockenen Mehlstellen mehr enthalten, muss aber nicht wie ein fester Knetteig wirken.

Teig gehen lassen: Decken Sie die Schüssel ab und stellen Sie sie an einen warmen Ort. Lassen Sie den Teig stehen, bis er sich merklich vergrößert hat. Die tatsächliche Dauer hängt von der Raumtemperatur und der Aktivität der Germ ab. Entscheidend ist die sichtbare Volumenzunahme, nicht eine starre Zeitvorgabe.

Pflaumen vorbereiten: Entsteinen Sie die Pflaumen und vermischen Sie sie mit 50 g Zucker. Lassen Sie die Früchte einige Minuten stehen, damit Saft austreten kann.

Kompott aufkochen: Kochen Sie die gezuckerten Pflaumen in einem Topf einmal auf. Nehmen Sie den Topf vom Herd und geben Sie die Früchte in ein Sieb. Fangen Sie den Kompottsaft in einer Schüssel auf.

Saft abmessen: Ergänzen Sie den aufgefangenen Saft bei Bedarf mit Wasser auf insgesamt 350 ml. Geben Sie den Saft zurück in den Topf.

Sauce binden: Verrühren Sie den Kompottsaft mit den zusätzlichen 25 g Zucker, Zitronensaft, geriebener Zitronenschale, Muskatblüte und Speisestärke. Kochen Sie die Mischung unter ständigem Rühren auf, bis sie leicht andickt.

Früchte vollenden: Nehmen Sie den Topf vom Herd. Rühren Sie die Pflaumen und die grob gehackten getrockneten Sauerkirschen unter die gebundene Sauce. Lassen Sie das Kompott kurz abkühlen.

Waffeleisen vorheizen: Heizen Sie das Waffeleisen zunächst auf höchster Stufe vor. Halten Sie sich dabei an die Gebrauchsanleitung des Herstellers.

Hagelzucker unterrühren: Sobald der Teig merklich aufgegangen ist, rühren Sie den Hagelzucker mit einem Löffel kurz und vorsichtig unter. Arbeiten Sie nicht länger als nötig, damit die eingeschlossene Luft möglichst erhalten bleibt.

Waffeleisen einstellen: Schalten Sie das Waffeleisen auf mittlere Temperatur zurück und fetten Sie die Backflächen mit etwas Speiseöl oder Backspray ein.

Waffeln backen: Geben Sie für jede Waffel ungefähr zwei Esslöffel Teig in das Waffeleisen. Schließen Sie das Gerät und backen Sie die Waffeln goldgelb aus. Die genaue Backdauer hängt vom Waffeleisen ab. Öffnen Sie das Gerät erst vorsichtig, wenn die Oberfläche ausreichend gebräunt und die Waffel stabil ist.

Servieren: Servieren Sie die warmen Waffeln mit dem Pflaumenkompott und Sauerkirschen. Ein Klecks Naturjoghurt passt als zusätzliche Beilage, sofern gewünscht.

Wichtiger Hinweis: Jedes Waffeleisen arbeitet etwas anders. Kontrollieren Sie deshalb die erste Waffel als Teststück und passen Sie Temperatur oder Teigmenge an. Eine mittlere Einstellung verhindert häufig, dass der Hagelzucker zu schnell dunkel wird, während der Teig im Inneren noch nicht durchgebacken ist.

Wichtige Hinweise für den Erfolg

Der Teig muss nicht auf die gleiche Weise wie ein fester Germteig bearbeitet werden. Er soll glatt und dickflüssig sein und sich nach dem Gehen sichtbar vergrößern. Zu starkes Nachrühren kann die lockere Struktur wieder schwächen. Beim Hagelzucker genügt es, ihn kurz unterzuheben.

Verwenden Sie für das Waffeleisen nur so viel Fett wie nötig. Zu viel Öl kann an den Seiten austreten und die Oberfläche unnötig fettig machen. Zu wenig Fett kann das Herauslösen erschweren, besonders wenn das Gerät nicht beschichtet oder die Waffel noch nicht ausreichend gebräunt ist.

Das Kompott sollte unter Rühren gebunden werden, damit die Speisestärke keine Klümpchen bildet. Rühren Sie die Früchte erst nach dem Aufkochen der Saftmischung wieder ein. So bleiben die Pflaumenstücke und die grob gehackten Sauerkirschen besser erkennbar.

Geben Sie die Waffeln nach dem Backen nicht sofort übereinander in einen geschlossenen Behälter. Der Dampf würde die Oberfläche weicher machen. Legen Sie sie für kurze Zeit nebeneinander auf ein Kuchengitter, wenn die leichte Knusprigkeit erhalten bleiben soll.

Tipps zur richtigen Lagerung

Frisch gebackene Waffeln schmecken am besten noch warm. Übrig gebliebene Waffeln können nach dem vollständigen Abkühlen in einem gut schließenden Behälter aufbewahrt werden. Bei Raumtemperatur sollten sie möglichst am selben Tag verzehrt werden, damit die Oberfläche und das weiche Innere nicht zu stark an Qualität verlieren.

Für eine kurze Aufbewahrung im Kühlschrank lassen sich die Waffeln luftdicht verpacken. Dadurch werden sie jedoch etwas weicher. Zum Auffrischen eignen sich ein Toaster, ein Backofen oder ein Waffeleisen bei niedriger bis mittlerer Temperatur. Beobachten Sie den Hagelzucker, da er beim erneuten Erwärmen schnell stärker bräunen kann.

Das Kompott sollte nach dem Abkühlen in ein sauberes, verschließbares Gefäß gefüllt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Da es Obst und eine gebundene Sauce enthält, sollte es nicht unnötig lange bei Raumtemperatur stehen. Waffeln und Kompott lagern sich besser getrennt, damit die Waffeln nicht durchweichen.

Zum Einfrieren können die vollständig abgekühlten Waffeln einzeln vorgefrieren und anschließend gemeinsam verpackt werden. Das Kompott kann separat eingefroren werden, wobei sich die Konsistenz nach dem Auftauen leicht verändern kann. Lassen Sie beide Komponenten langsam im Kühlschrank auftauen und erwärmen Sie sie anschließend vorsichtig.

Zutaten-Alternativen und Variationen

Statt getrockneter Sauerkirschen können keine beliebigen zusätzlichen Früchte eingesetzt werden, ohne den Charakter des Kompotts zu verändern. Wenn eine Variation gewünscht ist, kann die Menge der Trockenfrüchte reduziert werden. Das Kompott wird dann milder und stärker von den Pflaumen geprägt. Die Süße sollte anschließend nach Geschmack und Säure der Früchte angepasst werden.

Für ein anderes Aroma kann der Vanillin Zucker durch Vanillezucker ersetzt werden, sofern die vorhandene Menge berücksichtigt wird. Die Muskatblüte sollte nicht großzügig durch Muskatnuss ersetzt werden, da beide Gewürze unterschiedlich intensiv wirken. Wenn Macis nicht verfügbar ist, kann das Gewürz weggelassen werden, ohne dass das Kompott misslingt.

Die Milch kann je nach gewünschtem Geschmack durch eine geeignete Milchalternative ersetzt werden. Butter kann durch ein passendes pflanzliches Fett ausgetauscht werden, allerdings können Geschmack, Bräunung und Teigkonsistenz abweichen. Die Eier sind für Struktur und Bindung wichtig; ein Ersatz erfordert eine angepasste Rezeptur und ist nicht automatisch gleichwertig.

Das Rezept enthält Weizen und Milchprodukte. Personen mit Zöliakie oder einer Weizenallergie benötigen eine vollständig abgestimmte glutenfreie Rezeptur und müssen Kreuzkontamination vermeiden. Eine bloße Ersetzung des Mehls macht die Waffeln nicht automatisch sicher.

Serviervorschläge und Beilagen

Servieren Sie die Germ-Waffeln möglichst warm mit dem Pflaumenkompott und den Sauerkirschen. Die dunkle, fruchtige Sauce passt besonders gut zu der buttrigen Waffel und bringt einen angenehmen Kontrast zur Süße des Hagelzuckers.

Ein Klecks Naturjoghurt kann die Fruchtigkeit abrunden und eine kühle, leicht säuerliche Komponente ergänzen. Er sollte erst beim Servieren auf den Teller gegeben werden. Auch ohne zusätzliche Beilage bleiben die Waffeln durch das Kompott saftig und aromatisch.

Für eine Kaffeetafel können die Waffeln auf einer einfachen Keramikplatte angerichtet werden. Stapeln Sie sie nicht zu hoch, wenn die Oberfläche sichtbar bleiben soll. Das Kompott kann in einer kleinen Schale daneben oder direkt in einer begrenzten Portion auf dem Teller serviert werden.

Germ-Waffeln mit Pflaumenkompott und aufgebrochener Waffel zum Servieren
Germ-Waffeln mit Pflaumenkompott und aufgebrochener Waffel zum Servieren

Gutes zu Wissen

Germteig und Waffelteig folgen unterschiedlichen Arbeitsweisen. Bei einem klassischen festen Germteig wird häufig geknetet, während dieser Teig bewusst dickflüssig bleibt und mit Rührstäben glatt gerührt wird. Die Germ bildet während der Gehzeit Gase, die den Teig lockern. Beim Backen im Waffeleisen setzt sich diese lockere Struktur zusammen mit dem Wasserdampf und der Hitze in der charakteristischen weichen Textur fort.

Der Hagelzucker beeinflusst nicht nur die Süße, sondern auch die Oberfläche. An den heißen Backflächen kann er teilweise schmelzen und kleine karamellisierte Stellen bilden. Deshalb sollte die Temperatur des Waffeleisens nicht unnötig hoch bleiben, nachdem es vorgeheizt ist. Die Kalorien- und Nährwertangaben sind grundsätzlich nur Schätzwerte und variieren je nach verwendeten Produkten und Mengen.

Saisonale Anpassungen

Im Spätsommer und Herbst sind reife Pflaumen besonders aromatisch und geben häufig genügend Saft für das Kompott ab. Sehr saftige Früchte benötigen eventuell weniger zusätzliches Wasser. Bei festeren oder weniger saftigen Pflaumen kann der Saft stärker reduziert werden, bevor die Speisestärke eingerührt wird.

Bei warmem Wetter geht der Germteig meist schneller auf. Kontrollieren Sie daher eher die sichtbare Volumenzunahme als die Uhr. Bei kühler Raumtemperatur kann die Gehzeit länger ausfallen. Das Kompott lässt sich unabhängig vom Teig vorbereiten und bis zum Servieren gekühlt aufbewahren.

Perfekte Anlässe

Die Waffeln passen zu einem gemütlichen Sonntagsfrühstück, einer herbstlichen Kaffeetafel, einem Brunch oder einem entspannten Familiennachmittag. Weil das Kompott vorbereitet werden kann, eignet sich das Rezept auch für Gäste. Backen Sie die Waffeln möglichst nah am Servieren, damit die Oberfläche und das weiche Innere zur Geltung kommen.

Für eine größere Runde können die gebackenen Waffeln auf einem Kuchengitter warmgehalten und portionsweise serviert werden. Vermeiden Sie dabei eine vollständig geschlossene Abdeckung, wenn die Oberfläche nicht weich werden soll. Das Kompott kann in einer Schale bereitstehen, sodass sich jeder selbst bedienen kann.

Vorbereitung für den Gefrierschrank

Die Waffeln können vollständig auskühlen und anschließend mit Backpapierlagen voneinander getrennt eingefroren werden. So lassen sich einzelne Stücke entnehmen. Beschriften Sie die Verpackung mit Inhalt und Datum. Zum Auftauen genügt zunächst die Kühlung im Kühlschrank; danach können die Waffeln kurz erwärmt werden.

Das Pflaumenkompott sollte separat eingefroren werden. Füllen Sie es nicht bis zum Rand in das Gefäß, da sich die Flüssigkeit beim Gefrieren ausdehnt. Nach dem Auftauen kann die Sauce etwas dünner oder ungleichmäßiger wirken. Vorsichtiges Erwärmen und Umrühren kann die Konsistenz wieder angleichen.

Profi-Tipps für die besten Ergebnisse

Behandeln Sie die erste Waffel als Kontrolle für Temperatur und Teigmenge. Wenn der Hagelzucker schnell dunkel wird, die Waffel innen aber noch weich und instabil ist, reduzieren Sie die Temperatur. Wenn die Waffel blass bleibt oder schwer aus dem Eisen kommt, kann eine etwas längere Backzeit oder eine kleine Anpassung der Fettmenge helfen.

Füllen Sie das Waffeleisen nicht zu voll. Etwa zwei Esslöffel Teig sind als Ausgangspunkt vorgesehen, die tatsächlich passende Menge hängt jedoch von Größe und Tiefe des Geräts ab. Der Teig soll sich verteilen, aber nicht an den Seiten herauslaufen.

Rühren Sie das Kompott nach dem Einrühren der Speisestärke weiter, bis es sichtbar andickt. Die Bindung wird beim Abkühlen meist noch etwas stärker. Wenn die Sauce zu fest geworden ist, kann sie vorsichtig mit einem kleinen Schluck Wasser erwärmt und gelockert werden.

Lassen Sie die Waffeln nach dem Backen kurz ausdampfen, bevor Sie sie stapeln. So bleibt der Rand besser erhalten. Das Kompott sollte separat gereicht werden, wenn eine möglichst trockene und leicht knusprige Waffel gewünscht ist.

Aufgebrochene Germ-Waffel mit weichem Inneren und Pflaumenkompott
Aufgebrochene Germ-Waffel mit weichem Inneren und Pflaumenkompott

Häufig gestellte Fragen zum Rezept

Wie viele Waffeln ergibt das Rezept?

Die angegebene Teigmenge ergibt ungefähr zehn Germ-Waffeln. Die genaue Stückzahl hängt von der Größe und Tiefe des verwendeten Waffeleisens ab.

Warum muss der Hagelzucker erst später in den Teig?

Er wird nach der Gehzeit untergerührt, damit die Zuckerkörner ihre Struktur besser behalten und beim Backen kleine süße, karamellisierte Stellen bilden können.

Kann das Pflaumenkompott vorbereitet werden?

Ja. Das Kompott kann vor dem Backen zubereitet und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahrt werden. Zum Servieren wird es vorsichtig erwärmt oder kalt gereicht.

Warum werden die Waffeln nicht knusprig?

Zu viel Feuchtigkeit durch Stapeln oder ein zu kurzes Backen kann die Oberfläche weich machen. Lassen Sie die Waffeln kurz ausdampfen und prüfen Sie die Backzeit mit einem Teststück.

Germ-Waffeln mit Pflaumenkompott und Sauerkirschen

Lockere Germ-Waffeln mit Hagelzucker werden goldgelb gebacken und mit einem aromatischen Pflaumenkompott und getrockneten Sauerkirschen serviert.

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Germ-Waffeln mit Kompott goldgelb gebacken auf einem Keramikteller
Vorbereitungszeit Zubereitungszeit Gesamtzeit
20 Min. 25 Min. 60 Min.
Portionen: Etwa 10 StückGericht: Waffeln, Frühstück, DessertKüche: Deutsch-ÖsterreichischKalorien: ca. 330–380 kcal pro Waffel mit Kompott, abhängig von der tatsächlichen Stückgröße und den verwendeten Produkten kcal

Zutaten & Utensilien

Benötigte Zutaten
  • Für etwa 10 Stück: 350 g glattes Mehl; 1 Pck. Germ; 1 geh. EL Zucker; 1 Pck. Vanillin Zucker; 150 ml Milch; 150 g Butter; 2 Eier Größe M; 125 g Hagelzucker; etwas Speiseöl oder Backspray. Für das Kompott: 500 g Pflaumen; 50 g Zucker; Wasser nach Bedarf; 50 g getrocknete Sauerkirschen; 25 g Zucker; 1 EL Zitronensaft; 1 Pck. geriebene Zitronenschale; 1 Messerspitze gemahlene Muskatblüte Macis; 1 EL Speisestärke.
Küchenutensilien
  • Rührschüssel, Mehlsieb, Mixer mit Rührstäben, Löffel, Topf, Sieb, Schüssel, Messbecher, Messer, Schneidebrett, Waffeleisen, Kuchengitter

Schritt-für-Schritt

  1. 1. Mehl sieben und mit Germ vermischen. 2. Milch, Butter und Eier zu einem glatten dickflüssigen Teig verrühren. 3. Abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig merklich vergrößert hat. 4. Pflaumen entsteinen, mit 50 g Zucker vermischen und kurz stehen lassen. 5. Pflaumen einmal aufkochen, abtropfen lassen und den Saft auffangen. 6. Saft bei Bedarf mit Wasser auf 350 ml ergänzen. 7. Saft mit 25 g Zucker, Zitronensaft, Zitronenschale, Macis und Speisestärke verrühren und aufkochen. 8. Pflaumen und grob gehackte Sauerkirschen unterrühren. 9. Waffeleisen vorheizen, auf mittlere Temperatur zurückschalten und einfetten. 10. Hagelzucker unter den gegangenen Teig rühren. 11. Jeweils etwa 2 EL Teig goldgelb ausbacken. 12. Waffeln mit Kompott servieren.

Profi-Tipps & Fehler vermeiden

Der Germteig soll dickflüssig und glatt sein. Lassen Sie ihn ausreichend aufgehen und rühren Sie den Hagelzucker erst danach kurz unter. Die erste Waffel dient als Test für Temperatur und Teigmenge. Das Kompott sollte unter ständigem Rühren mit der Speisestärke gebunden werden. Waffeln und Kompott am besten getrennt lagern, damit die Waffeln nicht durchweichen. Die Kalorienangabe ist eine ungefähre Schätzung und kann je nach Zutaten, Marken und Portionsgröße abweichen.


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