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Saftige vegane Schoko Bananen Muffins mit Sauerteig – Einfaches Rezept

Einleitung

Wenn Bananen auf der Küchenanrichte langsam braune Sprenkel bekommen oder gar tiefbraun werden, ist das keineswegs ein Grund zum Wegwerfen – ganz im Gegenteil! Je reifer die Bananen sind, desto intensiver entwickelt sich ihr natürliches Aroma und desto süßer sowie saftiger werden sie im Gebäck. In Kombination mit schokoladigem Backkakao, knackigen Schokostückchen und dem feinen, leicht säuerlichen Aroma von Sauerteig-Anstellgut entstehen sagenhaft saftige vegane Schoko-Bananen-Muffins. Diese kleinen Gebäckstücke sind die perfekte Lösung, um überschüssiges Sauerteig-Anstellgut sinnvoll zu verwerten und gleichzeitig einen unwiderstehlichen Snack für den Nachmittagstee, das Frühstück oder für unterwegs zu zaubern. Durch die Beigabe von Natron und dem Säuregehalt des Anstellguts gehen die Muffins wunderbar gleichmäßig auf und behalten eine herrlich saftige, weiche Krume, die auch nach mehreren Tagen nicht austrocknet.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick:

  • Perfekte Verwertung von Sauerteigresten: Sie müssen überschüssiges Anstellgut aus dem Kühlschrank nicht mehr entsorgen, sondern verwandeln es in ein köstliches Gebäck.
  • Unglaublich saftige Textur: Durch die Kombination von reifen Bananen, Pflanzenöl und dem Sauerteig bleiben die Muffins tagelang frisch und saftig.
  • 100 % Vegan und rein pflanzlich: Dieses Rezept kommt völlig ohne Eier, Butter oder Kuhmilch aus, überzeugt jedoch geschmacklich auf ganzer Linie.
  • Ausgewogene Süße: Die natürliche Süße der reifen Bananen erlaubt es, den zugesetzten Zucker spürbar zu reduzieren, ohne dass der Genuss zu kurz kommt.
  • Schokoladiger Höchstgenuss: Die harmonische Verbindung von dunklem Backkakao, zarten Schokostückchen und dem optionalen Hauch von Kaffee verleiht den Muffins eine tiefgründige Kakaonote.

Benötigte Küchenutensilien

Für die unkomplizierte Zubereitung dieser saftigen veganen Schoko-Bananen-Muffins mit Sauerteig benötigen Sie lediglich wenige grundlegende Utensilien, die in fast jeder gut ausgestatteten Küche zu finden sind:

  • Muffinform für 12 Muffins: Eine klassische Muffin-Backform aus Edelstahl oder Metall sorgt für eine gleichmäßige Hitzeverteilung. Alternativ eignet sich auch eine Silikonform.
  • Papierförmchen: 12 passende Papierbackförmchen verhindern das Ankleben des Teigs und erleichtern das spätere Herausnehmen der Muffins erheblich.
  • Gabel oder Kartoffelstampfer: Ideal zum gründlichen Zerkleinern und Zerdrücken der reifen Bananen zu einem feinen oder leicht stückigen Brei.
  • Zwei Rührschüsseln: Eine größere Schüssel für die feuchten Zutaten und eine separate Schüssel zum Sieben und Vermengen der trockenen Zutaten.
  • Schneebesen und Teigschaber: Ein Schneebesen verbindet die flüssigen Komponenten rasch, während ein Silikonteigschaber beim sanften Unterheben der Mehlmischung hilft.
  • Küchenwaage und Messlöffel: Für das exakte Abmessen der Zutaten, was besonders beim Triebmittel Natron essenziell ist.
  • Holzstäbchen: Ein einfaches Holzstäbchen dient zur klassischen Stäbchenprobe gegen Ende der Backzeit.

Tipp zur Energieeffizienz: Heizen Sie den Backofen erst kurz vor Beginn des eigentlichen Teigrührens auf. Da die Zubereitung des Muffinteigs nur etwa 15 bis 20 Minuten in Anspruch nimmt, reicht diese Zeit völlig aus, um die Zieltemperatur von 160 °C Heißluft energiewasserschonend zu erreichen.

Die Zutaten im Überblick

Die Auswahl der richtigen Zutaten ist entscheidend für den vollen Geschmack und die perfekte Textur dieser Sauerteig-Muffins. Hier erfahren Sie, worauf Sie bei den einzelnen Komponenten achten sollten:

  • Reife Bananen (350 g, ca. 3 Stück): Der absolute Hauptdarsteller dieses Rezepts. Verwenden Sie bevorzugt sehr reife Bananen mit braunen Flecken auf der Schale. Je reifer die Banane, desto höher ist ihr Zuckergehalt und desto saftiger wird die Krume der Muffins. Gelbe, noch feste Bananen sollten gründlich mit der Gabel zerdrückt werden, während braune, weiche Bananen auch in feine Stückchen geschnitten werden können.
  • Altes Anstellgut / Sauerteigstarter (170 g): Hier können Sie direkt inaktives Anstellgut aus dem Kühlschrank verwenden, das bei der letzten Auffrischung übrig geblieben ist. Der Säuregehalt des Sauerteigs baut das Gluten sanft ab, verfeinert das Aroma mit einer dezenten Frischenote und reagiert perfekt mit dem Natron als Triebmittel.
  • Mehl (180 g): Klassisches Weizenmehl Type 405 oder Type 550 bildet das stabile Gerüst für die Muffins. Wer eine rustikalere Note bevorzugt, kann auch Dinkelmehl Type 630 verwenden.
  • Geschmacksneutrales Pflanzenöl (100 g): Rapsöl oder Sonnenblumenöl hält das Gebäck unvergleichlich saftig. Im Gegensatz zu flüssiger Butter bleibt Öl auch bei Raumtemperatur flüssig, was den Muffins ihre langanhaltende Weichheit verleiht.
  • Zucker & Vanillezucker (75 g Zucker + 1 Päckchen Vanillezucker): Feinster Haushaltszucker löst sich schnell im Teig auf. Zusammen mit natürlichem Vanillezucker unterstreicht die feine Süße das schokoladige Fruchtaroma.
  • Backkakao (50 g): Verwenden Sie hochwertigen, schwach entölten Backkakao ohne Zuckerzusatz. Er sorgt für eine tiefe, dunkelbraune Farbe und ein intensiv schokoladiges Aroma.
  • Backfeste Schokostückchen (50 g): Backfeste Schokoladentröpfchen schmelzen während des Backens nicht vollständig weg, sodass kleine Schoko-Inseln im Muffin entstehen. Davon werden 30 g unter den Teig gehoben und 20 g als Dekoration auf den Muffins verteilt.
  • Starker Kaffee oder pflanzliche Milch (3–5 EL): Ein paar Esslöffel frischer, starker Kaffee intensivieren den Eigengeschmack des Kakaos enorm, ohne dass die Muffins nach Kaffee schmecken. Alternativ eignet sich Hafer-, Mandel- oder Sojamilch, um die gewünschte Teigkonsistenz einzustellen.
  • Natron (1½ TL) & Salz (1 Prise): Natron benötigt eine säurehaltige Komponente – in diesem Fall das Sauerteig-Anstellgut –, um Kohlendioxid zu freizusetzen und den Teig ohne Ei wunderbar locker und hoch aufgehen zu lassen. Die Prise Salz hebt die Schokoladennote geschmacklich ab.
Zutaten für saftige vegane Schoko-Bananen-Muffins: Bananen, Sauerteig, Mehl und Schokostückchen.
Zutaten für saftige vegane Schoko-Bananen-Muffins: Bananen, Sauerteig, Mehl und Schokostückchen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Folgen Sie dieser präzisen Anleitung, um 12 perfekte, saftige Schoko-Bananen-Muffins zu backen:

  1. Backofen vorbereiten: Den Backofen auf 160 °C Heißluft aufheizen. Die Muffinform aus Edelstahl mit 12 Papierförmchen auslegen oder die Vertiefungen gründlich mit etwas Öl einfetten und leicht bemehlen.
  2. Bananen vorbereiten: Die Bananen schälen. Gelbe, etwas festere Bananen mit einer Gabel auf einem Teller zu einem groben, stückigen Brei zerdrücken. Sehr reife, braune Bananen in kleine Stückchen schneiden.
  3. Feuchte Zutaten vermengen: Den vorbereiteten Bananenbrei zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker, der Prise Salz und dem geschmacksneutralen Pflanzenöl in eine Rührschüssel geben und mit dem Schneebesen gründlich verrühren. Anschließend das alte Anstellgut (Sauerteigstarter) direkt dazugeben und gleichmäßig unterrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
  4. Trockene Zutaten mischen und unterrühren: In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Kakaopulver und dem Natron gründlich vermengen. Die trockene Mehlmischung kurz, aber gründlich unter die feuchte Bananen-Sauerteig-Mischung rühren. Wichtig: Den Teig nicht überrühren, damit die Muffins nach dem Backen locker bleiben.
  5. Konsistenz anpassen und Schokolade hinzufügen: Sollte der Teig noch etwas zu fest oder zähflüssig sein, esslöffelweise 3 bis 5 EL starken Kaffee oder pflanzliche Milch unterrühren, bis eine geschmeidige, cremige Konsistenz erreicht ist. Zum Schluss 30 g der backfesten Schokostückchen sanft mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
  6. Muffinform befüllen und dekorieren: Den Teig mit Hilfe von zwei Esslöffeln oder einem Eisportionierer gleichmäßig auf die 12 vorbereiteten Papierförmchen verteilen. Die verbleibenden 20 g Schokostückchen auf der Oberfläche der 12 Muffins verteilen und leicht andrücken.
  7. Backen und Stäbchenprobe: Die Form auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und die Schoko-Bananen-Muffins zirka 20 bis 25 Minuten backen. Nach etwa 20 Minuten die Stäbchenprobe durchführen: Ein Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins stechen. Kommt es sauber ohne feuchten Teig heraus, sind die Muffins fertig. Die Muffins aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Wichtiger Hinweis: Jeder Backofen heizt individuell und weist leichte Temperaturschwankungen auf. Überwachen Sie den Backvorgang gegen Ende der Backzeit visuell und vertrauen Sie stets auf die Holzstäbchenprobe, um ein Austrocknen der Muffins zu verhindern.

Wichtige Hinweise für den Erfolg

Wichtiger Hinweis zum Backprozess: Backen ist eine präzise Wissenschaft. Genaues Abmessen der Zutaten – insbesondere beim Natron und der Flüssigkeitsmenge – ist entscheidend für das Gelingen. Eine zu hohe Menge an Natron kann einen seifigen Nachgeschmack hinterlassen, während zu langes Rühren nach der Zugabe des Mehls dazu führt, dass der Teig zäh statt fluffig wird.

Hygiene und Zutatenauswahl: Da dieses Rezept rein vegan ist und ohne rohe Eier zubereitet wird, ist das Naschen des ungebackenen Teigs gesundheitlich unbedenklich. Dennoch sollten alle Arbeitsgeräte sauber sein und das Anstellgut aus hygienischer Kühlung stammen.

Tipps zur richtigen Lagerung

Aufgrund des hohen Fruchtanteils durch die reifen Bananen und der feuchtigkeitsspendenden Eigenschaft des Sauerteigs bleiben diese Muffins erstaunlich lange frisch und saftig:

  • Lagerung bei Raumtemperatur: Bewahren Sie die abgekühlten Muffins in einer luftdichten Frischhaltedose oder unter einer Kuchenhaube bei kühler Raumtemperatur auf. So bleiben sie problemlos 3 bis 4 Tage lang wunderbar weich und saftig. Eine Lagerung im Kühlschrank wird nicht empfohlen, da Kälte die Stärke schneller alt werden lässt und das Gebäck dadurch fest werden kann.
  • Einfrieren: Die Muffins eignen sich hervorragend zum Einfrieren. Lassen Sie die Muffins nach dem Backen vollständig abkühlen und verpacken Sie sie einzeln oder portionsweise in gefriergeeigneten Beuteln oder Dosen. Im Tiefkühlfach halten sie sich bis zu 3 Monate.
  • Auftauen und Aufbacken: Bei Bedarf können Sie die gefrorenen Muffins einfach über Nacht bei Raumtemperatur auftauen lassen. Für das Frisch-wie-aus-dem-Ofen-Erlebnis schieben Sie die aufgetauten Muffins für ca. 3 bis 5 Minuten bei 150 °C in den Backofen oder für wenigen Sekunden in die Mikrowelle.

Zutaten-Alternativen und Variationen

Allergie- und Unverträglichkeitshinweis: Personen mit Zöliakie oder einer ausgeprägten Glutenunverträglichkeit müssen darauf achten, dass sowohl das verwendete Mehl als auch das Sauerteig-Anstellgut zwingend aus glutenfreien Getreidesorten (wie z. B. Buchweizen-, Reis- oder Teffmehl) hergestellt wurden. Herkömmliches Weizen-Anstellgut enthält Gluten und ist bei Zöliakie strikt zu meiden.

Sie können dieses Grundrezept ganz einfach nach Ihrem persönlichen Geschmack abwandeln:

  • Glutenfreie Variante: Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Backmehlmischung (1:1) und verwenden Sie ein glutenfreies Reissauerteig-Anstellgut. Fügt man 1/2 TL Flohsamenschalen hinzu, verbessert sich die Bindung zusätzlich.
  • Nussige Note: Geben Sie 50 g gehackte Walnüsse, Haselnüsse oder Pekannüsse zusammen mit den Schokostückchen in den Teig. Die knackige Textur der Nüsse harmoniert hervorragend mit der feuchten Banane.
  • Fruchtige Variation: Ergänzen Sie den Teig mit einer Handvoll frischer oder gefrorener Heidelbeeren oder Himbeeren für eine fruchtig-säuerliche Frische.
  • Zuckerfreie Alternative: Der weiße Haushaltszucker kann 1:1 durch Rohrohrzucker, Kokosblütenzucker oder durch eine passende Erythrit-Stevia-Mischung ersetzt werden. Beachten Sie, dass Kokosblütenzucker eine karamellige Note einbringt.

Serviervorschläge und Beilagen

Diese veganen Schoko-Bananen-Muffins sind vielseitig einsetzbar und passen zu vielen Gelegenheiten:

  • Frisch gebrühter Kaffee oder Espresso: Die feine Kakaonote im Teig wird durch eine Tasse frisch zubereiteten Espresso oder Cappuccino mit Haferschaum perfekt unterstrichen.
  • Pflanzliches Vanilleeis oder Schlagcreme: Servieren Sie die Muffins leicht erwärmt mit einer Kugel veganem Vanilleeis oder einem Klecks aufgeschlagener Pflanzensahne als raffiniertes Dessert.
  • Fruchtspiegel: Ein leicht säuerliches Himbeer- oder Weichselkirsch-Kompott bildet einen hervorragenden geschmacklichen Kontrast zur Süße der Schoko-Bananen-Muffins.
  • Nussmus-Topping: Bestreichen Sie die Oberfläche vor dem Servieren mit etwas flüssigem Erdnussmus oder Mandelmus für ein köstliches Extra an gesunden Fetten.
Schoko-Bananen-Muffins serviert mit frisch gebrühtem Kaffee — ein Muffin von Hand aufgebrochen.
Schoko-Bananen-Muffins serviert mit frisch gebrühtem Kaffee — ein Muffin von Hand aufgebrochen.

Gutes zu Wissen

Sauerteig ist längst nicht mehr nur dem traditionellen Brotzubereiten vorbehalten. In der modernen Feingebäck-Bäckerei erfreut sich das Verwenden von übrig gebliebenem Anstellgut wachsender Beliebtheit. Das Anstellgut bringt milchsäure- und essigsäurebildende Bakterien sowie wilde Hefen mit sich. Im süßen Teig dient inaktiver Sauerteig primär als natürlicher Geschmacksverstärker und Texturverbesserer. Die enthaltenen milden Säuren lockern das Klebereiweiß (Gluten) sanft auf, was zu einer besonders zarten, saftigen Krume führt. Zudem sorgt die Säure dafür, dass das Backtriebmittel Natron augenblicklich reagieren kann, um Bläschen im Teig zu bilden – ganz ohne den Einsatz von Hühnereiern.

Darüber hinaus unterstützen die Fermentationsprodukte des Sauerteigs die Frischhaltung des Gebäcks: Der ph-Wert des Teigs wird leicht gesenkt, was das Austrocknen bremst und die Haltbarkeit auf ganz natürliche Weise ohne chemische Konservierungsstoffe verlängert. Bitte beachten Sie, dass alle angegebenen Kalorien- und Nährwertangaben geschätzte Näherungswerte darstellen, die je nach gewählten Zutaten, Marken und genauen Portionsgrößen variieren können.

Saisonale Anpassungen

Das Muffin-Rezept lässt sich je nach Jahreszeit wunderbar anpassen:

  • Frühling & Sommer: Kombinieren Sie den Teig mit frischen Beeren aus der Region. Himbeeren oder Brombeeren bringen eine erfrischende Säure mit, die an heißen Sommer tagen besonders gut schmeckt.
  • Herbst & Winter: Verfeinern Sie den Teig mit erwärmenden Gewürzen wie 1 TL Zimt, einer Prise Kardamom oder etwas Lebkuchengewürz. Auch fein gehackte Zartbitterschokolade mit Zimtnote passt ideal in die kalte Jahreszeit.

Perfekte Anlässe

Diese süßen Sauerteig-Muffins sind wahre Allrounder für zahlreiche Gelegenheiten:

  • Nachmittags-Kaffeetafel: Eine saftige, vegane Alternative zu klassischem Rührkuchen, die Familie und Gäste garantiert begeistert.
  • Meal Prep & Snack für unterwegs: Perfekt zum Vorbacken für die Arbeitswoche, für die Brotdose der Kinder oder für ein Picknick im Grünen.
  • Sonntagsfrühstück & Brunch: Als süßes Highlight auf dem bunten Brunch-Buffet lassen sich die Muffins wunderbar vorbereiten.
  • Kindergeburtstag: Dank der handlichen Portionsgröße und dem schokoladigen Geschmack sind sie bei Kindern extrem beliebt.

Vorbereitung für den Gefrierschrank

Damit Sie jederzeit frische Muffins griffbereit haben, empfiehlt sich die Vorbereitung auf Vorrat. Backen Sie die volle Menge von 12 Muffins vollständig nach Anleitung und lassen Sie sie auf einem Kuchengitter auf Raumtemperatur abkühlen. Setzen Sie die Muffins anschließend auf ein flaches Brett und frieren Sie sie für 1 Stunde vor. Sobald die Oberfläche fest gefroren ist, können die Muffins zusammen in einen luftdichten Gefrierbeutel umgefüllt werden. So kleben sie nicht aneinander fest und können später einzeln entnommen werden. Zum Genießen einfach 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur auftauen lassen oder bei 160 °C Heißluft für ca. 5 Minuten im Ofen aufbacken.

Profi-Tipps für die besten Ergebnisse

Expertentipps aus der Backstube:

  • Das ‘Dry-to-Wet’-Prinzip: Mischen Sie feuchte und trockene Zutaten getrennt voneinander, bevor Sie sie zusammenfügen. So verteilt sich das Natron gleichmäßig im Teig.
  • Nur kurz verrühren: Sobald das Mehl mit den feuchten Zutaten in Berührung kommt, sollte der Teig nur so lange gerührt werden, bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist. Zu langes Rühren entwickelt das Glutennetzwerk zu stark und macht die Muffins zäh statt fluffig.
  • Hochwertigen Kakao wählen: Verwenden Sie Echten Backkakao statt gezuckertem Getränkepulver für eine tiefe Farbe und vollmundigen Geschmack.
  • Bananen-Reifegrad nutzen: Je dunkler die Bananenschale, desto besser das Muffin-Ergebnis! Braune Flecken bedeuten maximale Süße und bestes Aroma.
Nahaufnahme von Schoko-Bananen-Muffins mit Sauerteig — saftige Krume und geschmolzene Schokostückchen.
Nahaufnahme von Schoko-Bananen-Muffins mit Sauerteig — saftige Krume und geschmolzene Schokostückchen.

Häufig gestellte Fragen zum Rezept

Schmeckt man den Sauerteig in den Schoko-Bananen-Muffins heraus?

Nein, die Muffins schmecken keineswegs sauer. Das Anstellgut verleiht dem Gebäck lediglich eine ganz feine, vielschichtige Geschmacksnote, die perfekt mit der Süße der Banane und der Herbe des Kakaos harmoniert, während der saure Geschmack vom Zucker und Kakao komplett ausgeglichen wird.

Kann ich auch frisches, aktives Anstellgut statt altem Anstellgut verwenden?

Ja, das ist problemlos möglich. Sie können sowohl frisches, aktiv gefüttertes Anstellgut als auch inaktives Anstellgut direkt aus dem Kühlschrank verwenden. Die Hauptfunktion des Sauerteigs in diesem Rezept liegt in der Säurewirkung für das Natron und der Saftigkeit.

Warum wird Natron statt herkömmlichem Backpulver verwendet?

Natron benötigt eine säurehaltige Zutat, um seine Triebkraft zu entfalten. Das Sauerteig-Anstellgut liefert genau diese benötigte Säure. Dadurch gehen die Muffins besonders gleichmäßig und hoch auf, ohne dass ein typischer Backpulver-Beigeschmack entsteht.

Wie verhindere ich, dass die Schokostückchen auf den Boden sinken?

Verwenden Sie backfeste Schokostückchen (Schokotropfen). Durch die etwas dickere Konsistenz des Bananen-Sauerteig-Teigs bleiben die Schokostückchen gut im Teig schweben. Ein leichter Überzug aus 1 TL Mehl um die Schokostückchen verhindert das Einsinken zusätzlich.

Vegane Schoko-Bananen-Muffins in Papierförmchen aus der Froschperspektive auf Marmor.

Saftige vegane Schoko Bananen Muffins mit Sauerteig

Ein saftiges, veganes Rezept für Schoko-Bananen-Muffins mit Sauerteig-Anstellgut. Schnell zubereitet, unglaublich lecker und perfekt zur Verwertung von reifen Bananen und Sauerteigresten.
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gesamtzeit 45 Minuten
Portionen: 12 Schoko Bananen Muffins
Gericht: Gebäck
Küche: Deutsch
Kalorien: 215

Zutaten
  

  • 350 g reife Bananen ca. 3 Stück
  • 180 g Mehl
  • 170 g altes Anstellgut oder Sauerteigstarter
  • 100 g geschmacksneutrales Öl
  • 75 g Zucker
  • 50 g backfeste Schokostückchen
  • 50 g Backkakao
  • 3 –5 EL starker Kaffee oder pflanzliche Milch
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • TL Natron
  • 1 Prise Salz

Kochutensilien

  • Muffinform für 12 Muffins
  • Papierförmchen
  • Rührschüssel
  • Schneebesen
  • Teigschaber
  • Gabel
  • Küchenwaage
  • Holzstäbchen

Method
 

  1. Den Backofen auf 160 °C Heißluft aufheizen und eine Muffinform mit 12 Papierförmchen auslegen.
  2. Die Bananen schälen und mit einer Gabel grob zerdrücken oder in feine Stückchen schneiden.
  3. Bananenbrei mit Zucker, Vanillezucker, Salz, Öl und dem alten Anstellgut gründlich verrühren.
  4. Mehl, Backkakao und Natron vermischen und kurz unter den Teig rühren.
  5. Bei Bedarf Kaffee oder pflanzliche Milch esslöffelweise unterrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. 30 g Schokostückchen unterheben.
  6. Den Teig gleichmäßig auf die 12 Förmchen verteilen und mit den restlichen 20 g Schokostückchen bestreuen.
  7. Im Vorgeheizten Ofen ca. 20 bis 25 Minuten backen, bis die Stäbchenprobe gelingt.

Notizen

Achten Sie darauf, den Teig nach der Mehlzugabe nur kurz zu verrühren, damit die Muffins wunderbar fluffig und weich bleiben. Reife Bananen mit braunen Flecken sorgen für beste Saftigkeit und Süße.
Die Angabe der Kalorien ist ein geschätzter Richtwert und kann je nach verwendeten Zutaten und Produktmarken leicht abweichen.
ca. 215 kcal pro Muffin

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